In Kambodscha fliessen die Flüsse auch aufwärts – zumindest gelegentlich. Der Tonle-Sap-See ist der größte See in Süd-Ost-Asien und vergrößert sich während der Regenzeit auf die 3-4fache Fläche. Er liefert ca. 50% des Grundnahrungsmittels „Fisch“ in Kambodscha. Durch den starken Unterschied im Wasserspiegel zwischen Tocken- und Regenzeit, haben die entweder die Häuser auf Stelzen gebaut (bis 10 m Höhe) oder auf schwimmende Plattformen gestellt = tolle Touristenattraktion mit ca. 1 Mio. Besucher pro Jahr.
In Cambodia there is a river, that flows upwards – why? Check out the Wikipedia. the Tonle-Sap-lake is the largest in sout-east-asia. During raining season it increases by 3-4 times in size. The lake provides 50% of the fish – a key food in Cambodia. So the people put their homes on stels (up to 10 m high) or on floats. This floating villages are a key tourist attraction and about 1 million are visiting them each year.
Ja, die letzten Tage waren wir in Siem Reap unterwegs. Dazu kommt noch was. Aber hier erstmal etwas über den heutigen Tag. Wir haben uns einen Flug über Angkor Wat mit dem Heli gegönnt. 90 US$ pro Person für gerade mal 8 Minuten. Nicht gerade ein Schnäppchen, aber es war ja auch Moni’s erster Heliflug. Aber ein toller Ausblick.
We will post more about Siem Reap and Angkor of the last days. But today we did a nice flight with a helicopter over Angkor Wat. 8 min. for 90 US$ each. Puh. But it was Moni’s first flight, so it was worth it. Very nice view.
Wir sind nach 2 Tagen in Siem Reap angekommen. 320km in ca. 10 Stunden Fahrt. Man hat viel Zeit die Landschaft zu genießen, wenn da nicht die verfi… Touribusse und LKWs wären, die an einem vorbeidonnern. 😉
Reisebericht Fortsetzung……
Wir wählen ein Guesthouse und wollen nur noch eins duschen und flach auf einem Bett liegen. Die Betten hier sind alle durchweg hart. Einfache Schaumstoffmatten ohne irgendeine Federung. Wir haben aufgegeben, die Matratzen vor dem Buchen, zu testen. Das Zimmer 20$ inkl. Airconditioning (ac) aber dafür ohne Frühstück.
Die Badezimmer hier geben dem Begriff „Nasszelle“ einen Sinn. Ein kleiner Raum, mehr oder weniger schmerig und hässlich, mit nem Klo, Wascbecken und nem Duschkopf. Keine Duschabtrennung oder Duschtasse. Wenn geduscht wird, duscht alles mit auch Klo und Waschbecken.
Wir haben tatsächlich eine Stunde geschlafen, nun aber los und die einzige Attraktion in diesem Kaff bestaunen „Fledermäuse“. Hunderte von schäferhundgrossen Fledermäusen, Millionen von Mücken und 2 Kuhtieren. Die F.mäuse hängen tagsüber an genau 2 Bäumen und schwirren abends (laut Reiseführe) aus ,Futter zu suchen. Der Reiseführer schreibt, alle auf einmmal fliegen davon und wäre ein irres Spektakel!!
Die Fledermäuse haben wir gefunden. erst mit der Nase (die stinken wie die Pumas im Käfig, und dann auch visuell. Wir habe mehr als 2 Stunden auf den Abflug gewartet, aber leider gab es keinen, jedenfalls nicht so wie beschrieben. Es war nur ein Kommen und Gehen, wie imTaubenschlag. Schade.
Etwas anständiges zu Essen haben wir an diesem Abend auch nicht gefunden und so sind wir mal wieder hungrig ins Bett.
Morgen geht es weiter, nach Siemens Riep. Gute Nacht.
In Kampong Thom gibt es große Fledermäuse, die wir uns angeschaut haben.
04.05.2011
Heute klingelt der Wecker um 7Uhr. Unser Hotelzimmer in Phnom Penh hat kein Fenster und darum ist es noch stockdunkel. Timo hatte schon gestern Abend seinen Rucksack gepackt. Ich noch nicht und darum bin ich heute morgen damit beschäftigt. Wie immer sind wir versnobt und ordern Kaffee vom Zimmerservice aufs Zimmer. Kaffee morgens ist lebenswichtig :-). Ein bisschen „posch“ schadet ja nicht. Erst später erfahren wir, dass es regnet. Kein Fenster im Zimmer hat auch Vorteile. Unser Tuktuk ist schon da. Der Besitzer hat es pünktlich gebracht. Kein Wunder, für 20$ am Tag und einer Kaution von 1500$ wäre ich an seiner Stelle auch super pünktlich aus Angst, meine Kunden könnten es sich noch mal anders überlegen. Nicht wir, denn wir starten. Es war überwiegend Timos Idee, mit dem Tucktuck zu reisen, mich muss man manchmal zu meinem Glück zwingen.
Es ist jetzt 8.30Uhr, der Berufsverkehr sollte sich einigermassen beruhigt haben (von wegen), es geht los. Timo schlängelt sich gekonnt durch den Verkehr, einmal haben wir uns verfahren, aber was soll’s. Erst einmal tanken. Die Leute amüsieren sich prächtig über den „farang“, den Fremden , weissen Mann mit einem Tucktuck. Alle winken fröhlich. Ich bin froh, aus dem Verkehrschaos raus zu kommen.
Auf der Landstrasse wird es bestimmt besser, dachte ich, das sollte aber nur ein Wunschtraum bleiben. Hier geht es schlimmer zu, als auf einer Rennstrecke. LKWs und Busse überholen uns mind. mit 100 Sachen, Autos noch schneller. Selbst durch Ortschaften rasen die so. An unser Tucktuck, Mopeds, Fahrrädern mit Kindern, Ochsenkarren, Kuehen, Hühnern vorbei. Egal was sich denen in den Weg stellt, wird weggehupt. Alles spritzt denen schnell aus dem Weg. Da muss man Angst um sein Leben haben. Mich wundert, dass die Landstrasse nicht mit Leichen gepflastert ist.
Ratter, ratter, ratter. Langsam zuckeln und ruckeln wir an grüner Landschaft vorbei. Grün, grün, grün in allen Schattierungen. Ein Maler hätte seine wahre Freude an den vielen Grüntönen. Hellgrün, limonengrün, gelbgrün, olivgrün, blaugrün, dunkelgrün, spinatgrün, neongrün, mittelgrün, khakigrün, tarnfarbengrün, schimmelgrün usw. Sehr schön. Zwischendrin stehen Holzhäuser auf Stelzen, diese sind sehr hoch und ich wundere mich, ob in der Regenzeit alles unter Wasser steht.
Später erfahre ich, dass sie tatsächlich wegen dem Regen, der natürlich die Reisfelder unter Wasser setzt und daher auch unter den Häusern steht, so hoch gebaut werden aber auch, weil es oben viel mehr Wind gibt und es daher kühler ist. In der Trockenzeit bietet das Haus Schatten in der Mittagshitze. Die Tiere, Hunde und Katzen (auch Wasserbüffel) stehen unter dem Haus im Schatten und die Menschen liegen auf Hängematten und chillen.
Es gibt hier in Asien zwei Jahreszeiten. Heiss mit Regen und noch heisser ohne Regen. 🙂 Zur Zeit ist es heiss mit Regen. In der Regenzeit regnet es nicht etwa den ganzen Tag, dass ist sehr selten, sondern es regnet ca. 1 Stunde, dafür aber wie aus Eimern. Es ist ein warmer Regen und die Luft kühlt sich nicht spürbar ab, nur ein bisschen, aber das ist sehr angenehm. Ich habe mir angewöhnt, obwohl es hier so heiss ist, lange Hosen und langärmelige Blusen zu tragen. Einmal natürlich wegen den Sonnenstrahlen und zum Zweiten wegen den Insekten. Mir passiert das nicht noch einmal so extrem, wie mit den Sandflies. Trotzdem, die Mücken lieben mich. Ich habe herausgefunden, dass lange Hosen und Hemden extrem schnell nass geschwitzt sind. Das ist anfänglich ungemütlich, aber Gewöhnungssache. Das Gute daran ist die Kühlung durch den feuchten Stoff. Eine persönliche Kühlanlage. Kommt jetzt noch Fahrtwind hinzu, dann ist die Kühlung perfekt. Der Nachteil dieses Feuchbiotops ist, dass der Staub der Strasse sich nun besser festsetzt und eine klebrige Dreckkruste auf der Haut und den Klamotten bildet. Der Fahrtwind ist heiss, etwa wie die Luft aus einem Turboföhn auf Stufe 3. In kürzester Zeit hat man klebrig, staubige und verkrustete Haut und Haare. Der einzige Wunsch, den man da entwickelt ist: duschen, aber z.z ziemlich zügig.
Den ganzen Tag verspüre ich keinen Hunger, nur Durst. Wir halten oft an Holzbuden am Strassenrand, um uns kaltes Wasser in Plastikflaschen, aus Plastikkühlboxen, mit zersägten Eisbarren, die hier morgens auf Holzbarren, eingepackt in den Hülsen vom Reis (wie Kleie) liefert werden, zu kaufen. 2 für 1000Riel, 4000Riel = 1$. Dort gibt’s auch was zu futtern, gegrillte Heuschrecken oder gedämpfte Schnecken, jetzt wird mir erst recht mir übel und ich kann garnichts mehr essen. Timo hat Heuschrecken probiert und sagt, schmeckt nach Nuss nur fettig, bäh.
Reiseproviant – keine Heuschrecken:
Nach 6 Stunden kommen wir in Kampong Thom.
Unser 1. Boxenstop. (Kampong heißt übrigens Hafen). Schnell ein Guesthouse suchen, mit warmen Wasser, einem Bett und Airconditioning. Was braucht der Mensch sonst noch?
Morgen, am 04.05. geht es weiter nach Siem Reap, der Stadt, wo die historische Stadt Angkor Wat liegt. Dort sollen bis zu 2 Millionen Menschen gelebt und halb Süd-Ost-Asien beherscht haben. Der Haupttempelkomplex ist 1,5 x 1,2 km groß.
Tomorrow we will go to Siem Reap, the city close to Angkor Wat, were up to 2 million people lived and rule half of Sout-East-Asia. The main temple complex is 1,5 x 1,2 km.
Wie kommt man da hin? Wir haben es uns bei den Kollegen von www.Weitreise.de abgeschaut, deren Tuk-Tuk-Fahren angerufen und sein Tuk-Tuk für eine Woche gemietet. DANKE für den Tipp.
How to go there? By Tuk-Tuk. We got the idea by other travelers of www.Weitreise.de and contacted their Tuk-Tuk driver and rented his tuk-tuk for a week. Thanks for the idea!
In Asien gibt es ja viele Viren, z.B. die bekannte Vogelgrippe. Eher unbekannt ist der gemeine Shoppingvirus, der überwiegend Frauen befällt und sich im Gehrin festsetzt. Bisher ist wohl auch noch kein Impfstoff oder Gegenmittel (man hört Hartz-IV könnte helfen) gefunden worden.
Wie erkennt man den Virus? In jeder Stadt, Dorf oder im Urwald ist oftmals die erste Frage: „Were is the shopping mall“. Das ist ein recht deutliches Anzeichen für den Virusbefall.
In asia there are a lot of viruses, i.e. the bird-fleu virus. Quite unkown is the so called shopping-virus, which mainly infects womenkind. It infects the brain. So fare there seems to be no vacination or medicine for it. 🙁
How to konw you are infected? Each time a woman is in a new city, town or in the jungle, she will ask „Where is the shopping mall?“. A clear sing of infection.
See the video of infection – Siehe Infektionsvideo
Auf den Markt sieht man viele tolle Edelsteine. z.B. Rubine. Diese werden in Kambotscha gefördert und viele Touristen kaufen sich hier schöne Steine. Diese sind zu Tausenden auf den Märkten zu bekommen. Ja, in dem Land, wo die gefördert werden, sind die echt oft und billig zu haben. Jaaaaaaaaaaaa. Kaufen!!!!!!!!!
Kurz gegooglet = Rubine werden künstlich gezüchtet, sehen toll aus und kosten so pro Karat 1 Euro. 🙂
At the market you see a lot of gems. Especially ruby. Very nice. They are found in Cambodia and a lot of the tourist buys them here. You can get thousands of beautiful stones here every tourist market. Wow. Sure, they are found here, so they can be bought here for low price – right?
A quick google search: Ruby is done in the labs and you can buy them for less than 1 EUR per karat.
Wer sich seine Seeräuber-Schatzkiste voll machen will, bekommt hier Massenware:
If you want to do a tresure-box, just buy a few hundret rubies here:
Jetzt sind wir also in der Hauptstadt von Kambodscha angelangt. Ich war schon bei der Ankunft ziemlich entsetzt, wie dreckig es hier ist. Es erinnert mich sehr stark an Ägypten, nein, nicht an El Gouna, aber z.B. Kairo. Heiss und dreckig und stinkend. Ja, das Land ist sehr arm (nicht so arm wie Laos), aber muss arm auch immer dreckig bedeuten? Ich verstehe nicht, warum die Menschen, auch wenn sie arm sind, nicht ihre unmittelbare Umgebung einigermassen sauber halten können. Es ist sehr heiss und stickig hier und viele Motorräder und Tuktuks verpesten zusätzlich die Luft.
Immer wenn wir einige Zeit draussen waren, rennen wir gleich unter die Dusche. 5 Min. draussen bedeutet, schon wieder durchgeschwitzt und klebrig zu sein. EHRLICH gesagt, mir gefällt es hier nicht und höchst wahrscheinlich, wird der Rest von Süd Ostasien nicht besser sein. Die berühmte wunderschöne Seite von diesem Land, habe ich noch nicht entdeckt. Gut, der Regenwald und die einsame Insel waren neben den Blutegeln und Sandfliegen sehr nett, aber ich habe schon schöneres gesehen.
Wir haben uns gestern das S-21 und die Killingfields angeschaut. Eine sehr grausige, brutale Vergangenheit haftet diesen auch traurigen Orten an. Alles dort erinnerte uns an unsere traurige Vergangenheit unter Hitler. Hier, jedoch fast 30 Jahre später als bei uns in Deutschland(von 1975 bis 1979), erlitten 1000000 Menschen unter dem Regime der roten Khmer ein ähnliches Schicksal, wie bei uns die Juden. Die Historie wiederholt sich immer wieder. Menschen waren und sind grausam.
We arrived the Capitol of Cambodia Phnom Penh. It is really very dirty and I remembered that in Egyt (no not in El Gouna) in Cairo it is the same. Very dirty, sticky air and it’s stinks. Yeah I now, the countrys are poor but why means poor similar dirty. Rubbish and garbage?
Y
the prision - die Gefängniszellen
Die Opfter - the victims
excarvation - Ausgabung
Völlig fertig waren wir gestern nach diesem Besuch, die Hitze, die hohe Luftfeuchtigkeit, die beklemmenden Orte. Gut, dass wir ein Zimmer mit Airconditioning und Dusche haben. Obwohl, dieses Zimmer hat kein Fenster. :-(Marie, das wäre etwas für dich, denn es ist hier, wenn du das Licht ausmachst, Megadunkel, gut um in Ruhe zu schlafen.
Zu dem Essen hier ist zu sagen, es ist nicht wie in Thailand und manchmal bleiben wir lieber hungrig. Timo hat schon 2 Löcher in seinem Gürtel abgenommen 🙂 . Ehrlich war! Was es zu Essen gibt? Schaut euch dazu unseren Videoclip an (muss noch bearbeitet werden).
Heute waren wir im Königspalast. Dieser erinnert uns ein bisschen an den Palast in Bangkok, ist hier nur kleiner, nicht so schön gepflegt und nicht so prunkvoll.
Danach wollten wir mal was „richtiges Essen“ und sind extra in ein, ich glaube amerikanisches Restaurant, gegangen. Leider hat das nicht viel geholfen, war nur für hiesige Verhältnisse sauteuer (36$). Und ich habe immer noch hunger :-(,
Wir warten jetzt auf unser Visa für Vietnam und dann fahren wir nach Siem Reap, zu den Tempeln von Ankor weiter. Das soll ja sooo einzigartig und toll sein, (aber wahrscheinlich auch sehr touristisch). Na ja, Schaum wir mal.