Aride

Morgen geht es auf die Insel Aride. Ein Vogelschutzgebiet, da dort viele Vögel sind ….

Mehr als 1,25 Millionen Seevögel brüten regelmäßig auf Aride, zum Beispiel die weltgrößte Kolonie desSchlankschnabelnoddi, die größte seychellische Population der Rosenseeschwalbe, und die weltgrößte Population des Audubonsturmtauchers. Auch Fregattvögel kommen in großen Mengen vor, brüten aber nicht.

So sieht Aride vom Sateliten aus aus.

Aride ist eines der wichtigsten Naturreservate unserer Erde. Eine wilde Perle mitten im Indischen Ozean, auf gerade mal 68 Hektar Fläche. Wer eine Seychellen-Reise unternimmt, ohne diese Insel besuchen zu wollen, wird wahrlich etwas unglaublich Schönes verpassen. Über eine Million brütende Vögel, die größte Eidechsenpopulation der Erde, echte Karettschildkröten, Suppenschildkröten und interessante Pflanzen finden auf dieser kleinen Insel ihr Zuhause. Damit das auch so bleibt, ist die Insel weitestgehend unbewohnt. Die einzigen Bewohner sind die 6 Mitarbeiter der Ranger-Station.

Aride wird auch als die „trockene Insel“ genannt, denn hier sind Niederschläge eher selten, und dennoch erlebt man auf Aride eine atemberaubend schöne Vegetation. Die Küstenlinie von Aride ist für Schiffe und Boote Sperrgebiet. Um auf die Insel zu gelangen müssen Schiffe in einiger Entfernung zu der Küste vor Anker gehen. Die Passagiere müssen dann ein Boot der Insel besteigen und werden so auf Aride gebracht. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es hier nicht. Die Insel ist auch nicht zu jeder Zeit zugänglich. Ausflüge in das traumhafte Naturreservat sind sonntags, montags und mittwochs möglich, eventuell donnerstags nach vorheriger Vereinbarung.

Diese Insel ist ein wahres Paradies für viele Tierarten. Doch auch die Pflanzenwelt bietet so einiges an Attraktionen. So wächst zum Beispiel die Wright´s-Gardenie nur hier, und auch eine Peponium-Art wächst ausschließlich hier. Die Seychellen sind das wahre Paradies auf Erden. Kaum eine andere Inselgruppe, oder Land, wo so viel für die Natur getan wird, wie auf diesen Inseln. Aride wurde bereits 1967 zum Naturschutzgebiet erklärt. Nur 10km von Praslin entfernt beginnt ein Stück Ursprünglichkeit, ein Naturwunder, das weltweit einzigartig ist.

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Praslin

Wir sind auf der 3. Insel der Seychellen angekommen, Praslin. Das ist die zweitgrößte. La Digue, die drittgrößte ist definitiv schöner. Hier auf Prasline gibt es viel mehr Autos und die Strände sind nicht so schön.

Willkommen auf Prasline

Nur mal ein kurzer Vergleich: Düsseldorf - Pralin

Wir sind aber zum Hai-Strand „Anze Lazio“ gefahren, wo die nun Netze zum Schutz der Schwimmer nutzen. Ein schöner Strand, aber die auf La Digue sind schöner. 🙂

Anse Lazio von Oben. Diese Jahr gab es hier die ersten und einzigen Haiangriffe der Seychellen.

 

Am 2. Tag sind wir dann zu den Palmengarten/Tal Vallee de Mai gefahren. Nur hier gibt es die Coco de Mer Palme. Die größte Nuss der Welt mit bis zu 30kg. Sollte einem besser nicht auf den Kopf fallen. Die Nuss darf man nur mit Zertifikat ausführen und eine kostet 150 EUR. Da sparen wir uns die Nüsse, da wir die eh nicht durch Madagaskar schleppen wollen. Dafür haben wir uns halt Briefmarken gekauft. Die wiegen nur ein paar Gramm. 🙂

Im Palmental "Vallee de Mai" oder so.

Die dicksten Nüsse der Welt - dachte immer Tibbi hat die, aber die sind auf den Seychellen. 🙂

Moni mit der dicksten Nuss der Welt.

Die männliche Palme hat "Blütenständer", siehe unten. Die weibliche Palme bekommt dicke Nüsse in ungewöhnlicher Form, siehe links.

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Vanille – wächst hier so rum

Vanille wächst hier viel. Aber irgendwie sieht das Zeugs nicht so aus, wie die schwarzen Schoten, die wir von zu Hause kennen.

Wie geht das mit der Vanille?

Rechts ein Baum, an dem die Vanillepflanze hochrankt.

Vanilleschoten kurz vor der Ernte. Die werden hier alle mit Kürzeln versehen, die eingestochen werden. Damit keiner die falsche erntet/klaut.

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Tauchen – La Digue

Auf der kleinen Insel La Digue gibt es eine Tauchschule, und ratet mal, wie da dann wohl die Preise sind. Jo, gesalzen. 60 EUR ein Tauchgang. Naja, müssen wir durch, denn das Tauchen soll ja gut sein auf den Seychellen. Timo hat 4 TGs gemacht, Moni einen. Die Tauchplätze sind alle um die Ecke. Es sind so Granitsteinformationen wie über Wasser. Wenige Korallen, keine Korallenriffe. Die gibt es nur bei den Sychellen – Atollen. Die Sicht war zwischen 10-20m, relativ schlecht. 28 Grade warm, und sehr schöne Gegend. Dafür gab es auf jeden 2. Tauchgang einiges an Fischen zu sehen. Kleine Riff-Haie, Schildkröten, Barakuda, Jackfisch, kleine Tunfische, Ribbon-Seeale, weiße Leaf-Fische etc. Das Tauchen ist ganz OK, aber Pulau Weh im Norden von Sumatra war viel, viel schöner!

Vor einigen Monaten waren ja auf Prasline zwei Menschen durch Haiangriffe am Strand verblutet. Danach wurden hier 180 Haie gefangen und abgeschlachtet. Hintergrund der Angriffe soll wohl gewesen sein, dass Fischer Schildkröten gefangen haben, was die natürlich nicht dürfen. Das gute Fleisch schnell abgeschnitten und den Rest wieder ins Meer geworfen. Das hat die Haie angelockt. Irgendwie ähnlich wie die Geschichte im Roten Meer, wo die Muslime wegen des Schlachtfestes massig Schafe per Boot importiert haben und die unterwegs verstorbenen Tiere über Bord geworfen haben. Schuld an den Angriffen sind aber immer die Haie. Idioten.

 

 

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Lecker Flughund

 

11.11.11 Karneval am Strand. Hot, Hot, Hot Hier.

... und so sah es im Vergleich dazu auf dem Düsseldorfer Rathhausplatz aus. Ralf, danke für den Link. 🙂

Hier am Strand war es nicht ganz so voll.

Das ganze hat geschmeckt wie ein zähes Hirschfleisch, aber recht süß. Viele kleine Knochen und viel Arbeit beim Essen. Ganz OK, aber muss nicht jeden Tag sein.

Karnevallsessen - Flughund in Rotweinsoße

... und brav alles aufgegessen.

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Flughunde

 

Was wir hier viel gesehen haben sind Flughunde. Ja, Hunde die fliegen können. Nein, das sind große Fledermäuse, die sich von Früchten ernähren. Und oft sind die am Tage unterwegs und nicht in der Nacht, wie man es von den Vampiren kennt.

Hier was zu Flughunden.

Flughund ... auf dem Weg in die Pfanne?

Ja, da guckst Du. Morgen bist in der Pfanne.

Ja, morgen bekomme ich endlich Flughund aus der Pfanne. Die werden hier gegessen. Gibt genug davon. Die kommen in die Pfanne oder als Curry oder so. Ich hab mal Pfanne bestellt. Die sollen süß nach Obst schmecken, denn die ernähren sich ja von Obst. Aber auch ähnlich wie Hühnchen. Ich bin gespannt. Moni will lieber einen Red Snapper Fisch statt Flughund. @Marie: Soll ich Dir was mitbringen?

 

 

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Heute Abend ist Martinsabend

Als die Mädels noch klein waren, war es Tradition am Martinsabend mit einer selbstgebastelten Laterne mit dem Martinszug zu ziehen und danach bei Oma und Opa gribschen zu gehen. Heute gehen die Mädels nicht mehr im Zug mit und auch nicht gripschen. Tja, so vergeht die Zeit, leider. Aber die Tradition bleibt und wird viellleicht später fortgesetzt mit den eigenen Kindern? Einen schönen Martinsabend wünschen wir euch ALLEN

Hier ein Martinslied:

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind,
sein Ross, das trug ihn fort geschwind.
Sankt Martin ritt mit leichtem Mut,
sein Mantel deckt ihn warm und gut.
Sankt Martin, Sankt Martin,
im Schnee, da saß ein armer Mann,
hatt‘ Kleider nicht, hatt‘ Lumpen an.
„O helft mir doch in meiner Not,
sonst ist der bittre Frost mein Tod!“
Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin zog die Zügel an,
sein Ross stand still beim armen Mann.
Sankt Martin mit dem Schwerte teilt
den warmen Mantel unverweilt.
Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin gab den halben still;
der Bettler gern ihm danken will.
Sankt Martin aber ritt in Eil
hinweg mit seinem Mantelteil.

So jetzt wollen wir dafür was süßes und nen Killepitsch 🙂
Papa mach die Pulle auf und schenk einen ein.

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Seychellen/ La Digue

Hallo, MamaPapa, wie geht’s Euch? Wir hoffen gut.
Wir sind vor 5 Tagen im strömenden Regen auf Mahe, der Hauptinsel der Seychellen angekommen, aber davon hat Timo ja schon geschrieben. Nachdem wir 3 Tage Mahe mit dem Auto erkundet hatten, sind wir mit einem kleinem Cargoboot von Mahe nach La Digue getuckert. Das hat 3 Stunden gedauert. Zur Erinnerung, mit so einem ähnlichen Boot sind wir in Indonesien auch auf ne Insel getuckert. Marie erinnerst du dich? La Digue ist relativ klein und deshalb kann man la Digue auf eigene Faust zu Fuß und per Bike entdecken. Besser noch, man kann überall Fahrräder mieten. Für 10€ p.P. pro Tag, dass ist 5€ günstiger, als unser Mietwagen auf Mauritius pro Tag gekostet hat. Na ja, dafür braucht ein Bike aber keinen Sprit :-). Also werden wir die Insel per Bike erkunden, aber erst morgen. Heute waren wir tauchen. Der erste Tg. war ganz nett, jedoch den 2. Tauchgang konnte ich nicht mitmachen, ich hatte Ohren. Bei diesem Tg. will Timo plötzlich 10 Haie gesehen haben, kann ich nicht nachprüfen, also muss ich das mal so glauben;-). Die Seychellen sind schon teuer. 2 Tauchgänge kosten 120€ p.P. Zur Erinnerung, in Ägypten kosten die Tauchgänge 25€. Auch Unterkünfte sind sch…. teuer. Na ja, billiger wird es erst wieder in Madagaskar.
Hier auf der Insel findet man die postkartenreifen Puderzuckerstrände, die von den Titelseiten der Hochglanzmagazine bekannt sind. Der ultimative Traumstrand trägt den Namen „Source d´Argent“, (Fotos kommen später) und seine Granitfelsen gehören zu den meist fotografierten Felsen der Erde. Die türkisblaue Lagune gibt dem ganzen Bild einen passenden Rahmen.
Das Wasser ist übrigens immer von einem unnatürlich wirkenden schönen blau. Kein Fotoapparat der Welt kann dieses blau festhalten. Dies gehört zu den Dingen, die man nur mit den eigenen Sinnen wahrnehmen kann. Auch z.B. das Gefühl, den weissen puderzuckerähnlichen Sand durch die Finger riesel zu lassen. Leute, dass kann ich euch leider nicht beschreiben.

Einer der schönsten Strände auf La Digue, nein Guido, nicht Englisch "La Dick". Source d´Argent.

Source d´Argent - das braune Wasser im Vordergrund kommt vom Fluss.

Moni und die Felsen.

von den Felsen auf die Palme ...

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Marie-Kekse

Die Marie-Kekse scheint es überall zu geben. In Indonesien, auf Mauritius und auch hier auf den Seychellen.

Foto by Moni.

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Sychellen – angekommen – Regen

Wir sind gut auf den Seychellen angekommen. Und hier regnet es. Sehr motivierend die Frau an der Passkontrolle:

„Sie sind zum ersten Mal auf den Seychellen? Ha, ja. Schlechte Zeit ausgesucht, es regnet. Ja, aber doch sicher nur gerade. Nee, länger … bis April! Wie bis April. Ja, bis April. Aber doch nicht jeden Tag? Doch, täglich. Aber nur ein paar Stunden. Nein, den ganzen Tag. Bis April. Sie wären besser im April gekommen.“

Ja nun sind wir gespannt, ob es hier wirklich die 10 Tage lang regnet. 🙁

Ein Freund von Mohammed (Amadu), mindestens 205 cm groß, ja Basketballspieler, hat uns am Flughafen empfangen. Er arbeitet dort und hat mit Mohammed in einem Team hier gespielt. Er hat uns ein Hotel organisiert. Und ne SIM-Karte fürs Telefon. Wir sind gut im Hotel angekommen, auch wenn das eine Chinesische-Absteige ist. Morgen holen wir uns ein Auto und schauen rum. Morgen ist auch ein großes Festival (Regatta) am Nordstrand irgendwo. Da treffen wird Amadu wahrscheinlich.

Der "Honeymoon" Strand. Da werden die ganzen Hochzeitsfotos auf Mahe geschossen.

Hab Moni auf die Palme gebracht.

Der Honeymoon-Strand ... der weicheste Sand überhaupt, weicher als in Tulum/Mexico.

Rundfahrt über Mahe.

Moni in einer Bucht von Mahe.

Abends sind wir dann an einer "Rum-Distillery" vorbei gekommen. Zwar für Touris, aber sehr schön gemacht.

Die Landlords beim Rum, fehlt nur die Zigarre.

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