Tsunami, Erdbeben und Vulkanausbrüche

In Mitteleuropa sind wird doch recht unbescholten, was Naturkatastrophen betrifft. Hier in Indonesien bzw. Süd-Ost-Asien leben die Menschen mit den Folgen. Bekannt ist sicher der große Tsunami, der 2004 die Gegend verwüstete und allein in der Provinz Aceh 150-200.000 Todesopfer brachte. Bis zu 5km ist die Welle ins Landesinnere geschwappt. Aber das war kein einmaliges Ereignis. 2005 gab es dann schon den nächsten Tsunami, der West-Ache bei Sigkil un den Pulau Banyak zugeschlagen hat. So ein Tsunami kommt üblicherweise mit einem Erdbeben. Die kommen aber hier auch ohne Tsunami, so wie 2009, als ganze Städte zu 90-95% in der Gegend hier zerstört wurden. Bei dem 2005er Erdbeben+Tsunami hat sich die gesamte Region um einen Meter gesenkt. D.h. alle Häuser in Küstennähe, die nicht zerstört wurden, stehen 1m tiefer, und damit oft 1/2 Meter unter Wasser. Entsprechend ist auch die Lebensgrundlage, Plantagen, Landwirtschaft, Geschäfte, Hotels, einfach Alles zerstört. Wenn man dazu noch ein paar Familienmitglieder verliert, ist die Katastrophe echt groß. Gut, dass wir in Mitteleuropa leben.

Hintergrundwissen

Abgesoffenes Haus, nun ein Biotop mit Seerosen.

Selbst 5 x am Tag Allah anzubeten scheint nicht zu helfen. Auch die Moschee ist abgesoffen - dafür haben die 5 neue gebaut. Ob nun kein Tsunami mehr kommt?

Gezeitenabhägiges Haus. Bei Flut steht es unter Wasser.

Die abgesoffenen Häuser dienen dann auch gleich als Müllhalde. Schade, denn damit versauen die sich das ganze Dorf.

Um dann das Grundstück nutzen zu können, wir es aufgefüllt. Auf den Inseln mit Korallenblöcken. Und zack, wieder eine Folge des Tsunamis. Die Riffe werden abgerissen und damit auch der Fischbestand zerstört.

Ich hab das Gefühlt, dass die Aufbauarbeit nicht überall angekommen ist. Viele fehlt es an Bildung, wie man mit den Folgen umgehen sollte und wie man dafür sorgt, dass man seine Lebensgrundlage nicht selber zerstört. Wenn das so in der Welt weitergeht, dann werden in 1-2 Generationen große Teil der Welt recht lebensfeindlich sein.

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Neuer Nokia-Handyakku-Stresstest

In Europa und den USA werden stetig Banken-, Versicherungen-, Vollidioten und andere Stresstests gemacht. Ganz ehrlich, das interessiert hier in Indonesien niemanden. Täglich kommt bei uns in den Nachrichten etwas über den Dollar-EUR-Wechselkurs, Börsenentwicklungen rund um den Globus, Goldkurse und WatderObahma-sichdanichtmitdenanderenAmis-einigenkannüberdieSchuldengrenze. So 95% der hiesigen Bevölkerung ist das wohl scheiss egal. Nur wenn die Reispreise ansteigen, dann wir der Reis teuer und das ist dann doch doof.

Naja, egal, wir haben uns hier alternativenlos für einen Nokia-Handy-Akku-Stresstest entschieden. Wann man sein Handy auf dem Fischtransportboot (richt auch so) zu den Banyak-Inseln (Stadt Balai) fallen lässt, dann fällt der Akku schon mal raus. Wenn man dann noch etwas ungeschickt beim Aufheben anstellt, dann kullert der Akku ins Salzwasser. Bekannterweise leitet Salzwasser Strom ganz gut. Also dürfte sich ein Akku im Salzwasser recht schnell entladen, oder? (würde der Schweizer sagen, denn das „oder“ muss an jedes Satzende). Wir haben auf der Fähre einen Schweizer, den Martin kennen gelernt. Bis nach Pulau Weh, also gut 1 1/2 Wochen begleitet er uns schon. Er ist Lehrer und Reiseleiter und Photograph und hat schon so einiges erlebt. z.B. über 1 Jahr in einer Indischen Klosterstadt (Buhddismus) und war dort für eine Woche privater Photobegleiter des Dalei-Lahma – spannend. Egal, das sind irrelevante technische Nebensachen zum Stresstest. Also Akku im Wasser. Und nun? Sichtweite ca. 10 cm, nicht gut. Tiefe feststellen – ca. 1-1,5m. Hm, Untergrundbeschaffenheit? Recht fest, leichte Schlammschicht. Also gibt es die Chance, den Akku zu finden.

Also ab ausgezogen um sich in die Suppe zu wagen.

Einer hält das Boot vom Steeg weg, damit ich dazwischen passe.

 

Erstmal im flacheren Bereich "fingern", ob der Akku da ist - leider nicht.

Im tieferen war Tauchen angesagt. Ca. 15 min. Suche im Dreck. Hinterher hatte ich einen schönen Ölfilm auf der Haut - leider altes Motorenöl und nicht Kokosnuss.

Erfolgreich gefunden!!!

Doch angekommen hab ich den Akku dann im Handy wieder versucht aufzuladen. Ging leider nicht. Dat Ding scheint kaputt zu sein. Stresstest nicht bestanden – Mist. Ob sich nun Obama oder Trichet Sorgen macht???

Es war zumindest eine nette Abwechselung beim Warten auf „Rubber-Time“ Abfahrt des Bootes. Rubber-Time ist = es fährt, wenn es fährt. Wir waren um 9 Uhr da, wie angekündigt. Abfahrt war dann so gegen 13 oder 14 Uhr.

Martin, der Schweizer. So langsam füllt sich der Fischtransporter.

Und auch wir sind zwischen Reissäcken untergekommen. Marie hat schon keine Lust mehr.

Dann nach 5 Stunden Fahrt sind wir in Balai auf Pulau Balai angekommen. Eine der vielen Inseln von Pulau Banyak (many islands). Von da aus ging es dann mit einem Speedboot weiter auf eine einsame Insel. Dort gibt es auch nur eine Unterkunft für maximal 10 Personen. Neben einem weiteren Surfcamp und einer weiteren 10 Leute fassenden Anlage auf einer anderen Insel gibt es hier ansonsten keine Unterkünfte. Der Tsunami in 2005 (ja, der andere war 2004, aber hier gab es noch einen 2005) hat alles zerstört. Aber wir wurden mit schönen Inseln verwöhnt.

Traumhafte Inseln - nur die Mücken und Sandflöhe trüben das Bild.

Speedbootüberfahrt. Ja, glücklich. 🙂

und auch die kleine scheint glücklich zu sein. 🙂

Unsere Unterkunft für die nächsten Tage. Aber hinter den Hütten beginnt der Sumpf, der sich durch den Tsunami gebildet hat. Mücken soweit das Auge reicht.

Schönes Wasser, Sand und Wellen.

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Ein Lächeln an einem nervigen Tag

Gestern und heute sind mal wieder Scheisstage auf der der Weltreise. Wieso? Weil mich die Heimat eingeholt hat. Die Erbstreitigkeiten haben eine Klage der 2. Frau meines Vaters mit x-Punkten gegen mich hervorgebracht. Ich bin überrascht wie viel Anwälte lügen können ohne mal die Lizenz entzogen zu bekommen. Wäre das nicht mal eine Reform im Gesetzbuch? Anwälte, die nachweislich falsche Tatsachen behaupten bekommen einen Monat Berufsverbot oder eine Strafzahlung. Dann würde vielleicht nicht mehr so viel erstunken und erlogen vor Gericht und die Anwälte wären vorsichtiger, welche Mandate sie annehmen. Die Anwälte von der Ische müssen echt viel Kohle machen und haben eine klasse Kundin, die jeden Scheiß mitmacht, auch wenn die Aussichten gering sind. Da geht ein guter Teil des Erbes dann als Honorare an die Anwälte.

Naja, seit zwei Tagen verschwende ich meine Zeit mit der Gegendarstellung der Lügengeschichten. Und dann meldet sich doch der Kollege zu Wort. Er will doch glatt seine Badehose wieder haben. 🙂 Hey, endlich mal ein Lächeln in meinem Gesicht. Ich wusste gar nicht mehr, dass ich die Hose von Fo hatte. Moni sagte immer, dat ist Fos Badehose. Stimmt sogar. Cool.
Hm, Problem ist nur, dass die nicht mehr da ist. Die hat 3 Monate Dauerbetrieb nicht überstanden. Fraglich nun, was die Anwälte dazu sagen würden und ob und wie ich Ersatz leisten kann. Hey Fo, gütliche Einigung oder Gericht? 😉 Danke für das Lächeln.

Sorry Fo, die Hose ist hin nach 3 Monaten Dauerbetrieb.

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Lake Toba

Jo, dat ist mal eine Caldera. Hat man nicht so häufig. Hätte uns fast dahin gerafft. Hey, also die ganze Story gibt es bei Wikipedia. 🙂 Hier wollte ich auch gerne hin. Der größte Kratersee der Welt mit 100 km x 30 km. Die Insel ist größer als Singapur. Auf dieser Insel sind wir gerade in Tuk Tuk. Nein, dat ist nicht unser Ägyptisches Auto, so heißt der Ort hier.

Bilder und mehr kommt nachher.

 

 

Bilder von der Fahrt nach Lake Toba.

Mal wieder ein Holzhütte. Aber diese ist mit Kaktus auf dem Dach. Nette Konstruktion.

120 m hoher Wasserfall. Unten war es klasse. Starker Wind durch den Aufprall des Wasser und es war wie Regen. Innerhalb von 2 Min. war man klatschnass.

Happy Family - just missing a few people.

So sieht es am Lake Toba aus. Sehr schön hier. 900m über N.N.

 

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Vulkan in Berastagi

Wir sind von Butik Lawang nach Berastagi gefahren mit einem Touri-Minibus. Ist zwar nicht so autentisch, aber so haben wir uns viel Zeit und Umsteigen in Medan (Drecksloch) erspart und es war auch nicht viel teuer als mit den öffentlichen Bussen.

Krater noch aktiv. Viele Schwefelschornsteine. Stinkt wie die Pest.

Glücklich am Gipfel angekommen. Aber der Abstieg wird deutlich anstrengender.

Ein einfacher Teil des Abstiegs.

 

Fussreperatur nach Umknicken.

 

Wat für ein Bambus. Wow ... ob der schmeckt.

Schmeckt beschissen die Bambussprosse. 🙁

Heißes Schwefelwasser vom Vulkan - herrliche Entspannung.

Puh, endlich im Chickenbus auf dem Weg in die Unterkunft.

Marie ist auch fertig.

 

 

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Berestagi

Nach einer 3 stündigen fahrt in einen Minibuss sind wir in Berastagi angekommen. Wir woolen uns hier den Vulkan Sibayak und seinen heissen Quellen anschauen. Dieser Ort liege auf der Route zum Lake Toba, zu dem wir auch bald fahren warden, nachdem wir den Vulkan Sibayak (2094m) bestiegen haben.
Dieser Vulkan ist einer der vielen Vulkane in Indonesien, welche noch aktiv sind.
Zudem ist er relativ leicht zu besteigen. Ca. 3h zum hochgehen, und zwei um wieder runter zu kommen. Auf dem Rueckweg macht man dann noch einen halt bei einer der heissen Quellen, um ein wenig zu baden.

In Berastagi angekommen haben wir uns im Multinational Guesthouse Sibayak einquartiert. Es liegt sehr nah am Weg zum Vulcan.
Am Tag an dem wir ankamen, sind wir noch ueber den Markt und den Fruechtemarkt geschlaendert. Wir haben dort wieder einmal Bekanntschaft gemacht mit den geldgierigen Schlitzaugen. Eigentlich war es Marie, die ihre eigene Erfahrung gemacht hat. Sie hat 5000 für 5 kleine Bananen bezahlt. das kostet hier normalerweise eine ganze Staude mit 20 Stück. Voll die Frischling-Touri Abzocke.
Am nächsten morgen machen wir uns auf zur Besteigung. Direkt hinter unserem Guesthouse beginnt der Asphaltweg er führt uns stetig etwas steiler werdend bergaufwärts und die Äcker werden langsam zu Wald. Der letzte Teil geht über einen schmalen Pfad mit vielen Stufen, der noch etwas steiler auf den Vulkan führt. wir lassen den Wald hinter uns und die Landschaft wird baumlos und felsig. Zwischen den Felsen steigen gelbe Rauchwolken auf und ein starker Schwefelgeruch strömt Uns entgegen. Wie faule Eier stinkt das Zeug. Nach einer dreistündigen Wanderung erreichen Wir den Gipfel. Wier haben Glück haben und der Vulkan ist nicht in Nebel und Wolken gehüllt und wir können Sie von 2370 Meter über dem Meeresboden auf die Umgebung von Berastagi herunter sehen.
Dann wird es schon wieder Zeit, den Rückweg anzutreten. Der Abstieg ist ziemlich schwierig, denn der Weg geht steil bergab über Felsen und Steine. Bei regnerischem Wetter ist die Treppe nach unten sehr glitschig. Bei solchen Wetterbedingungen sollte man die Besteigung nicht wagen. Der Abstieg dauerte etwa 2 bis 2,5 Stunden. Unten angekommen, nehmen wir ersteinmal ein Bad in den berühmten heissen Quellen. Das Wasser ist heiss, aber das tut den geschundenen Knochen sehr gut. Wir werden wie immer von den Einheimischen belauert. Die meisten sehen weisse Fremde in Badekleidung sehr selten bis garnicht. Besonders keine Weibchen mit Bikinis und Aussicht auf ein grosszügiges Dekolletee. Die Mädels hier, baden bekleidet.
Das wR wieder einmal ein toller Tag und wir sind so richtig kaputt und müde.

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Overnight Camping Bukit Lawang


Ja, das ist UNSER Zimmer. Scheisse teuer für Indonesien. 40 EUR die Nacht. Aber das ganze Dorf ist ausgebucht. Haben nur diese hier gefunden. Moni fand das jetzt gar nicht sooo schlimm.

Leider war das nicht das Zimmer für die Übernachtung im Urwald. Das hat ja 3 x 30 EUR extra gekostet für den Ausfug. Also 90 EUR. Hier mal ein Bild von dem tollen Zimmer im Urwald.

Ja, ja. 90 EUR. Und die Wichser halten es nicht mal für nötig den Steinboden drunter zu glätten und etwas zu polstern. z.B. mit einer Schicht Blätter unter der Folie. Abzocke hoch 3.

Bei unserem "Camp" für die Nacht wohnt ein Affe, da er immer Bananen bekommt. Hier "hängt" er mal so richtig ab. Coole Position.

Mutter mit Kind unterwegs auf Tour.

Noch eine Mutter mit Kind. Unterwegs auf Tour. 🙂

Monitor-Lizard. Davon gab es beim Campen ganz viele. Die kamen gerne um die Hühnchenknochen zu fressen.

 

 

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Indonesien – Die Asiatische Abzocke geht weiter.

In Indonesien ist man schnell Millionär und genauso schnell wieder bettelarm. Ein Land in dem es rauf und runter geht. 1 EUR ist 12.500 Rupien wert. 80 EUR sind damit 1Milion Rupien. Aber die Taxifahrt von Medan nach Bukit Lawang hat uns ganze 400.000 gekostet. Das waren 2,5h und hat uns eine Nacht im Drecksloch Medan erspart. Ja, auch hier scheint es überall ordentlich Dreckslöcher zu geben. Bisher haben wir auch in Indonesien nur Dreck gesehen. Medan, die Fahrt nach BL und dann BL. Nix mit Djungle-Romantik. Im Reiseführer hört es sich noch ganz gut an, aber angekommen ist es doch nur wieder ein Drecksloch – diesmal aber in guter Kombination mit der Standard – ne warte, Profi-Tourisabzocke. Standard ist das hier nicht, die zocken einen ab, als wenn es kein Morgen gibt. Gibt es hier für die auch nicht, da die Touris üblicherweise nur 1-2 Nächte bleiben.

Weltberühmt ist hier die 1997 geschlossene Auswilderungsstation für  Orang Utans. Dem Menschen ähnlichster Primat. Genetisch gesehen. Ein Großteil der Einwohner hier scheinen allerdings eher eine Zeugung als Ur-Einwohner und Orang Utan zu sein, wobei noch das Vietnamesische Profi-Abzockgen hinzugekloont wurde. Gelästert oder mehr geärgert wird sich gleich weiter über die Schlitzaugen. Lediglich die Philippinos scheinen das Vietnam-Gen nicht so zu haben.

Über Bukit-Lawang

Die einzige Attraktion sind die 14 Orang-Utan inklusive gelegentlichem Nachwuchs, die noch aus dem Auswilderungsprogramm hier im Sekundären-Urwald leben. Die Auswilderungsstation ist auch schon 1997 weitergezogen, da der Rummel um die Primaten zu große negative Auswirkungen hatte. Die aktuelle Station dürfen nur Forscher besuchen – und das ist auch gut so. Also die 14 übrig gebliebenen Orang Utan sind definitiv einen Besucht wert. Sie leben hab-wild im Urwald, oder man kann es auch einen riesigen „Streichelzoo“ nennen. Zur täglichen Fütterung – da sich die Primaten nicht vollständig selbst ernähren können – kommen ca. 4-6 rothaarige Kollegen und ca. 50 Touris. Das ist sehr beeindruckend, da die roten Kollegen keine Angst vor den Touris haben, die Touris aber ordentlich die Hosen voll vor den Orang Utans. Diese halten sich nicht so ganz an die 7m Sicherheitsabstand, denn die wissen, dass in den Rucksäcken der Touris und Guides bessere Bananen sind, als die der Fütterungsstation. Also kommen die gerne vorbei und inspizieren Rucksäcke, die man stehen lässt. Daher soll man diese auch auf dem Rücken tragen. J Sehr süß waren zwei Primatenkinder, die kleine immer gerne eine kleine Showeinlage gaben, wo die Mütter doch eher gemächlich unterwegs waren. Ja, Orang-Utan wirken wie Mexikaner während der Siesta. Oder wie ein Kamelion. Sie bewegen sich langsam und bedächtich, aber extrem gewand durch die Bäume. Nicht so, wie man es von Affen kennt (Orang Utans sind keine Affen, die haben keinen langen Schwanz.), die rumhüpfen und springen etc. Mit bis zu 100kg sind die eher vorsichtig, was die Wahl des Weges durch die Bäume angeht.

Der Nachwuchs wird nach einiger Zeit in den Urwald abhauen. Würde ich auch so machen.

Kleiner Racker. Sehr süß. Die Videos sind noch viel besser, aber habe immer noch kein vernünftiges Programm für diese Camera gefunden. Und ne CD geht nicht, hab ja kein CD-Laufwerk. Shit.

 

BANANAS!!!

 

 

 

Für mich war es sehr beeindruckend diese Verwandten, die 97% genetisch identisch zu uns sind, so nah zu erleben. Auch wenn sie semi-wild sind. Die Kinder von denen hauen nach einiger Zeit in den Wald ab und leben dann komplett wild. Die Mütter bleiben hier. D.h. in einigen Jahren wird es diesen Ort so nicht mehr geben, wenn der letzten Orang Utan der Station verstorben ist.

 

Aber ich habe mal wieder die Schnauze gestrichen voll von den Asiaten. Ich habe bisher keine Rasse kennen gelernt, die einen so direkt anlügt ohne rot zu werden, ohne Skrupel und sich dann, nach dem kassiere, verdrückt. Ok, die Philipinos waren ganz OK und wir haben uns dort wesentlich besser gefühlt. Aber hier in BL die Guides sind der Hammer. Es steht schon im Reiseführer, dass 140 Guides auf 10 Touris kommen und die sehr nervig sind. Aktuell ist her alles ausgebucht und am Wochenende waren wohl 6.000 Leute hier. Überwiegend Einheimische, die im klaren Bergfluss Tuben und Schwimmen. Aber täglich 100 Touris, die sich 1-3 Tages-Touren aufschwatzen lassen. Als wir gegen 21.00 ankamen, waren da schon massig Guides. An unserem Taxi so 5-7, als wir ausstiegen. Wissentlich sind wir ins Restaurant gegangen und haben denen gesagt, die sollen sich verpissen. Nix da. Einer hat gelauert und ist 5 x an unseren Tisch gekommen. Und hat noch 3 andere vom gleichen Hotel geschickt, die uns genauso belästigt haben. Ja, wir haben dann sogar in dem Hotel geschlafen – eine Nacht – weil es um die Ecke war, ganz gut war und wir wenig Alternativen hatten. Am nächsten Tag haben wir dann gesehen, dass tatsächlich alles voll ist und es eine gute Entscheidung war das nächste Hotel zu nehmen. Die Guides waren am nächsten Morgen wieder da … wir haben die zu den 7 Jungfrauen geschickt – sind ja Islamisten. Also ab ins nächste Hotel, ganz am Ende. Sehr nett gelegen. Teuer, aber Luxuszimmer. Da war dann ein Guide – und alles was jetzt kommt, kann man glauben oder nicht, denn es stimmt eh nicht, was die erzählen – 45 Jahre, 16 Jahre in der Feeding-Station gearbeitete und 26 Jahre hier tätig. Hört sich doch gut an. Also mit ihm gesprochen. Ja – private Tour für uns 3. Ohne andere Touris, da wir es langsam angehen wollen (Maries 1. Tour). Übernachtung – klar, abseits der anderen, denn die sind alle an einer Ecke. Und bitte was über Orang Utan erzählen – Ja klar, hab ja 16 Jahre da gearbeitet und dazu noch Bio studiert und noch Urwald-Medizinpflanzen. Davon erzähle ich ganz viel. Es sind fixe Preise hier. 60 EUR pro Person bei 2 Tagen mit einer Übernachtung. OK, das hab ich auch so gelesen. Also gebucht. Am nächsten Morgen – kommt der Guide kurz vorbei – oh, gehe schon mal vor, der Assistent nimmt Euch gleich mit. Dort an der Feeding-Station getroffen. Das war auch toll. Da kann man auch für 2 EUR so hin. Dann gib es los in den Urwald. Ach ja, er wolle uns in den Primary-Forst nehmen und ganz weit mit uns wandern. Komisch, wieso sind da nun 4 weitere Leute dabei? Oh ja, nach ca. 30 Min. sagt er, dass die nur ein Tag gebucht haben und nur ein Stück mitkommen. Hm, bis zur Unterkunft am Fluss? Neeeeeeeeeeinn. Nur ein Stück. Also mit denen rumgelaufen. Nix mehr gesehen vom Guide, da der sich um die gekümmert hat und der Assi bei uns war. Dann war der Guide wech – im Regen und der Assi hat sich verlaufen. Scheisse. Also zurück und dann doch wieder gefunden, in siehe da, wir waren an unserem „einsamen“ Schlafplatz, der extra für uns errichtet wird – am Fluss. Wo die anderen dann auch da waren – die von der Tagestour. Eh, sollten wir nicht viel weiter laufen bei einer 2 Tagestour? Ach ja, zurück geht es für beide auf dem Fluss in Gummireifen, so wie wir es auch – zum extra Aufpreis – gebucht hatten. Ne Tagestour ist 30 EUR. Oh, als 90 EUR für uns extra, dafür, dass wir nicht direkt zurück können und im Regen auf einer Plastikfolie unter einer Plastikfolie schlafen dürfen. Cool. Unsere teuerste Nacht in Plastik. Erklärt hat er genau eine Pflanze unterwegs. Dazu noch einen Baum. Ach ja, nur auf Fragen – als ich ihn mal gesehen habe – was zu den Primaten. Als die anderen dann weg waren, wollte ich mit ihm sprechen. Siehe da, er hatte doch die anderen gleich noch ins Dorf begleitet und sich wissentlich nicht verabschiedet, denn er wusste ja schon, dass er uns nach Strich und Faden belogen hatte.

ICH fange an die ASIATEN ans sich zu verabscheuen!!!!!!!!!!

Ach ja, diese schreibe ich, währen dich vor einem geschlossenen Internet-Cafe warte. Ich war um 16 Uhr da. Da sagte mir eine, sein Bruder habe den Schlüssel und ist Junge. Aber um 17 Uhr sicher zurück. Also 17 Uhr wieder hin. Hm, keiner da. Ja, manchmal kommt der auch erst um 18 Uhr. Also hab ich angefangen zu schreiben und Bilder zu bearbeiten. Zwischendurch zum Laden um die Ecke. Habt ihr kaltes Bier. Ja. Ok, nehme ich eins. Bezahlt und dann ein pferdepisswarmes Bier bekommen. Zack, 18:15 macht der Laden auf. Ich rein, hey will mit meinem Laptop ins Internet. Hm, ja, das geht doch nicht. Wie? Ja das geht schon seit Tagen nicht und wir wissen auch nicht, wann es wieder geht. Aber ca. 5 Min. von hier zu Fuss im Dorf ist ein Internetcafe, das funktioniert. Oh, danke, dass ihr mich hier 2 Stunden habt warten lassen um mir zu sagen, dass euer Internet eh nicht funktioniert. Asiatische Wichser – aber immer freundlich lächeln.

 

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auf nach Sumatra

Heute geht es weiter mit dem Flieger von Singapur nach Medan. Größte Stadt von Sumatra mit 2 Millionen Einwohnern. Da wollen wir dann ein paar Wochen durch Sumatra reisen.

We are on our way to Medan. The 2 million capital of Sumatra. There we will stay a few weeks traveling Sumatra.

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Marie in Singapur

Mutter und die kleine Tochter sind wieder glücklich vereint nach fast drei Monaten. Auch Timo ist mit dabei. Die ersten Tage haben wir gemeinsam in Singapur verbracht. Angekommen und wir hatten wieder erhofft, dass es kein Problem mit Hotels gibt. Doch … selbst Marina Bay Sands war ausgebucht. Also sind wir nur noch in Gayland untergekommen. In einem Stundenhotel, da Gayland das Nuttenviertel von Singapur ist. Und da war echt Betrieb, da die Stadt voll war.

Um Euch nicht zu langweile. Wir haben uns erneut Singapur angeschaut. Große Hafenrundfahrt und Sentosa. Anbei ein paar Bilder.

Abercrombie & Fitch kommt nach Singapur - soll der größte Laden werden. Daher sind die Jungs auch etwas größer. Die Mädels wollten schon da bleiben zur Eröffnung.

Traditional Singapur Breaktfast - Timo und Marie auf Erkundungsreise.

Neuer F1-Star gefunden. Timo Bücker von Lotus. 🙂 Bereit für das Nacktrennen in Singapur.

 

Und am 2. Tag sind wir dann nach Sentosa gefahren, dem Disneyland von Singapur. Naja, nicht so vergleichbar, aber auch schöne Sachen auf der Insel und dazu noch tolle Strände.

Sentosa - Disneyland von Singapur inkl. schöner Strände

Timo reiht sich in die Schlange der Kinder auf der Rolltreppe rein. Die Leherin war doch etwas erschrocken, als der Arm des Kindes etwas kräftiger war. 🙂

Wie kann ein Loch in einem Aquarium sein in das man seine Hand stecken kann um die Fische zu füttern ohne das das Wasser rausläuft? Und oben ist auch Luft im Aquarium! Ideen?

Gemeinsam im Aquariumtunnel.

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