Ramadan

Pulau Weh ist eine Touriinsel. Die liegt im Norden vom Bundesstaat Banda Aceh auf Sumatra. Die sind hier sehr muslimisch und die Sahria gilt hier offiziell als Gesetz, neben dem normalen Indonesischen Gesetz. Und auch für die Touris. Heute hat der Ramadan angefangen. Und wir haben eine Belehrung bekommen, was wir als Touris dürfen, und was nicht. Halt nicht Essen und Trinken, auch kein Wasser, zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang.

Ausländer sollen sich brav an die lokalen Gesetze halten, so wie wir es uns auch von Ausländern in Deutschland wünschen. Aber in der Konsequenz an religöse Gesetze?

Da die Muslime ja keine Schweine mögen, sind die ein gutes Mittel gegen die Fanatiker. 🙂 Das wissen auch die Wildschweine hier und fressen denen gerne unbehelligt das Picknick weg. Denn auch Schweine anfassen ist ganz schrecklich für die Muslime. Jaaaaaaaaaaaaa. Ich will ein Schwein sein!!!!%

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Pulau Weh – Sabang – oder der Anfang von Indonesien

Offiziell fängt Indonesien beim Kilometer Null auf Pulau Weh an, auch wenn etwas nördlich noch eine unbewohnte Insel liegt, die auch zu Indonesien gehört. Aber auf Pulau Weh kann man schön abhängen, Tauchen und den Tag genießen.

KM Null von Indonesien. Hier fängt das größte Islamische Land der Welt an.

Denkmal KM Null gebaut von "Prof. Dr. Ing. Habibie" - Ne Ägypter?

Wer es nicht auf der Karte findet, hier die Koordinaten.

Frühstücksplatz mit netter Aussicht.

Unser Hütte. Beste am Ort. 12 EUR.

Tauchen ist hier gut. Also anders als im Roten Meer. Viel weniger Korallen, dafür mehr größere Fische. Wir haben 4 Tauchgänge gemacht und vielleicht kommt morgen noch einer in der Frühe hinzu. Nur so wenig? Jo, Ramadan und Freitags ist die Tauchschule geschlossen. Wir haben beides hier erwischt. Den ein oder anderen Tauchgang hätten wir hier schon noch machen können. Große Fischschulen, sehr große Brakuda, Jackfische, Travellies und viele bunte Muränen. Bilder haben wir davon allerdings nicht. Auch ja, gibt auch viel, viel Strömung! Aber die Tauchplätze sind limitiert. Also nix für 2 Wochen Tauchurlaub.

Eboh Strand auf Pulau Weh. Schon sehr schön. 🙂

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Egypt – Bad fettisch

Nun ist es soweit vollbracht. Das Bad ist endlich fertig in El Gouna. Nun könnt Ihr endlich da hin fahren und die Hütte ruinieren, eh ich meine im Bad urinieren. Guido und Fo sind die ersten, danach kommen Jessi+Jakob + XY.

Bad vorher - nachher

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Pulau Weh Provinz Arceh

Als am 26. Dezember 2004 ein Seebeben der Stärke 9,1 vor der Nordspitze Sumatras eine Flutwelle wahrhaft globalen Ausmaßes im Indischen Ozean verursachte, verfolgten wir erschüttert der Berichterstattung über die Auswirkungen des Tsunamis, der neben Thailand, Indien, Sri Lanka und anderen Anrainerstaaten des Indischen Ozeans mit vernichtender Gewalt die Region Banda Aceh im Norden von Sumatra traf. Bei über 200 000 Toten in Indonesien und Bildern der Verwüstung, die um die Welt gingen, konnten wir uns kaum vorstellen, dass man je wieder Urlaub in diesen zerstörten Landabstrichen Machen könnte.
Die Provinchauptstadt Banda Aceh war sehr zerstört worden aber die kleine Insel Pulau Weh, nur eine knappe Bootsstunde von Banda Aceh entfernt, ist mit einem blauen Auge davon gekommen war. Man zählte „nur“ 12 Tote und viele Hütten in Strandnähe waren zerstört, aber das gebirgige Profil der Insel und die hohe Steilküste im Westen verhinderten das Schlimmste.
Die Anreise von Sinkir nach Banda Arceh und dann weiter nach Pulau Weh erwies sich für indonesische Verhältnisse erstaunlich unproblematisch. Ein Flug mit einem kleinen Propellerflugzeug 1,5 Std. von Sinkir nach Banda Aceh und dann die Fähre nach Pulau Weh 2 Std. und dann nach Iboh noch 45 min. Minibus. Wenn man bedenkt, dass wir vom Lake Toba nach Sinkil ca. 8 Stunden Busfahrt und 1Std. Für die Fähre benötigt haben.

Auf der überfüllten Fähre haben wir uns einen schönen Platz oben auf dem "Sonnendeck" ergattert.

und hatten uns schon gewundert, wieso es oben so leer ist. Tja, als der Regen anfing wussten wir es.

Unten war die Ro-Ro-Fähre voll beladen. Picke-Packe voll.

Für das Reisen nach Banda Aceh ist seit Anfang 2005 keine Sondergenehmigung mehr erforderlich und nach dem Friedensvertrag der Befreiungsbewegung für Aceh (GAM) mit der indonesischen Regierung im August 2005 ist die Hoffnung groß, dass auch der Bürgerkrieg in diesem an Erdöl und Erdgas reichen Landesteil Indonesiens ein Ende haben wird.

Pulau Weh
In Pulau Weh fängt Indonesien an. Die Insel ist der westlichste Außenposten Indonesiens und kennzeichnet gleichzeitig die westlichste Ecke des Dreiecks der Artenvielfalt in Südostasien, das sich von den Philippinen im Norden über die Ostspitze von Papua Neuguinea und den Salomonen bis nach Pulau Weh im Westen erstreckt. Die Insel ragt zwischen großen Meerestiefen im Westen und der eher flachen Straße von Malakka im Osten aus der Andamanensee empor. Sie ist vulkanischen Ursprungs, erdgeschichtlich relativ jung und Teil einer Inselkette, zu der weiter nördlich die Nikobaren und Andamanen gehören.
Die hufeisenförmige Insel ist gebirgig mit nach Westen hin steil aufragenden Klippen und einigen flachen Strandabschnitten in den vielen Buchten. Der größte Ort ist Sabang im Norden. Viele Indonesier kennen Pulau Weh nur unter diesem Namen.

Von Banda Aceh verkehrt zweimal täglich eine Fähre nach Pulau Weh. In knapp einer Stunde kommt man in Balohan im Süden an und benötigt dann noch etwa 45 Minuten mit dem Taxi (13 Euro) über mit Schlaglöchern gepflasterten Straßen bis zum Strand von Gapang und dann nocheinmal 5 Min. nach Ibuh. Hier findet man neben zum Teil ziemlich heruntergekommenen Homestays auch einige recht schöne Unterkünfte in einfachen Holzhütten direkt am Wasser.
Timo, unser Leitwolf suchte für uns noch einen freie Unterkunft während wir aufs Gepäck aufgepasst haben. Er ist auch fündig geworden. Ein netter Holzbungalow mit eigener Nasszelle und WC. Wie so oft war wieder einmal nur 1 Zimmer frei und wir mussten again alle drei in einem Doppelbett schlafen. Gott sei dank, sind die Doppelbetten hier meist King Size. Diesmal hatten wir jedoch Glück und Marie konnte in der zweiten Nacht einen eigenen Minibungalow ohne Wc beziehen, aber das Bett war sch……Heute morgen am dritten Tag, wurde jedoch noch ein kleiner Bungalow frei, mit einem bequemeren Bett aber mit Ameisen darin, 😉 tja, Frau kann nicht alles haben.

Und die bauen witzige Boote. Komisch, wie jede Region andere Boote baut und auch nicht von den anderen Regionen abschaut, wie man es verbessern könnte.

Das Tauchen
Pulau Weh liegt am östlichen Rand des Indischen Ozeans. Daher findet man unter Wasser auch vorwiegend die Fischwelt dieser Region vor, wobei aber auch Einflüsse der artenreicheren indo-pazifischen Region weiter im Osten spürbar sind. Besondere Strömungsverhältnisse tragen ihr Übriges dazu bei, die Insel zu einem regionalen Hotspot der Artenvielfalt zu machen.
Die meisten Tauchplätze liegen im Nordwesten der Insel. Es handelt sich vielfach um kleine Wände und Hänge mit Plateaus und großen Felsblöcken. An Korallen fallen besonders viele Fächerkorallen und Grüne Becherkorallen (Tubastraea micrantha) auf, die vor Fahnenbarschen und Falterfischen wimmeln. Im flacheren Wasser findet man stellenweise schöne Korallengärten mit einer großen Vielfalt an Stein- und Weichkorallen. Die Tauchplätze vor der Westküste zeichen sich durch einen besonders schönen Bewuchs mit Weichkorallen aus.
Unser 1 Tauchgang war im Rubiah Seagarden

Ein flacher gemütlicher Tauchgang in einem schönen Korallengarten. Ein sehr guter Tauchplatz für Nachttauchgänge.Überall trifft man auf wunderschöne bunte Fische und Seesterne, blaue und gelbe.
Auffällig ist auch die große Zahl von Muränen, die im felsigen Untergrund ideale Lebensbedingungen finden. Neben großen Riesenmuränen findet man besonders viele große Netzmuränen und Geistermuränen.
Die Sichtweiten waren erstaunlich gut und lagen um die 20 m. Das Wasser ist glasklar und von einer wunderschönen türkisblauen Färbung. nach 1 Stunde, waren Marie und ich jedoch fast erfroren, Timo meint, wir sollten uns beim tauchen mehr bewegen, mal sehen ob das etwas bringt, beim nächsten Tauchgang.

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Timo-Bücker-Pfad fertig

Vor einigen Wochen hatte ich hier im Blog über die Zusage zum Bau eines Weges durch die Stadt Düsseldorf geschrieben. Nun ist er endlich fertig. 🙂 Emre (Freund von Marie) hat mir erste Bilder geschickt. Monis Vater hatte mir schon über Skype ein Bild auf seiner Kamera gezeigt, wenn auch nicht erkennbar. 🙂

Jetzt muss ich nur noch ein Schild hinstellen und am besten so ne schwarze Klofrau im Schumacher abwerben und da mit einer Schüssel hinstellen um für die Nutzung 50 Cent zu kassieren.

Timo Bücker Pfad - Düsseldorf - 1st picture

 

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Der neue A380 über Sumatra …

Von Singkil nach Banda Ache kann man gut die Küste entlang mit dem Bus fahren. Das ist landschaftlich sehr schön und man hat genügend Zeit, denn die Fahrt dauert so ca. 20 Stunden. Das ganze kostet auch 200.000 Rupien, also 16 EUR. Etwas schneller ist der Transport mit dem A380 der NBA Airline. Es dauert nur ca. 1 1/2 Stunden. Täglich, eh als zumindest am Mittwoch geht ein Flieger. Der ganze Flughafen hat 4 Flugbewegungen in der Woche. Ob sich da die Nachbarn auch wegen Nachtflugverbot und Lärm und so beschweren, so wie die verwöhnten Büderricher Geldsäcke?

Der Flug kostet dann 337.000 Rupien, also 27 EUR. Hm, ganz schön teuer, also 11 EUR mehr für 18 Stunden Bus, das sind dann 61 Cent pro Stunde im Bus … scheiss Stundenlohn. Also fliegen wir ausnahmsweise doch.

Das ist die gesamte Flughafenadminstration inklusive Ticketverkauf, Security und dem Fluglotsen. Gemütlich beim Kaffee.

Die Flughafenkantine. Hier gibt es lecker Kaffee und Frühstück - frittierte Bananen.

Jeder Passagier und jedes Gepäckstück wird vorher gewogen. Die erste Wage seit meinem Abflug aus Deutschland - Start war mit ca. 85kg. Ich glaube aber, die Wage ist kaputt und wiegt zu wenig.

An den Gepäckregeln könnten sich europäische Airlines ruhig ein Beispiel nehmen. Übergepäck (ab 10kg!) kostet 3.500 Rupien pro KG, also rund 30 Cent.

 

Noch strahlen alle Drei. Die Touris mit den Strohhüten und hinten der Flieger.

Security - In Sumatra gibt es keine Hochhäuser und das Flugzeug würde wohl eher nur einen Kratzer an einem Gebäude hinterlassen. So darf man hier noch den Piloten bei der Arbeit zuschauen. Ich glaube ja, dass die Cockpits in den USA und Europa so verriegelt wurden, damit niemand mitbekommt, dass die Piloten da vorne die Zeit mit Schlafen und Saufen verbringen und ab und zu ne Stewardess beglücken.

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Kurz Online

Wir waren über Singkil ein paar Tage auf den Inseln. Pulau Balai und dann Pulau XY. Da gab es soooooooooooooo viele Mücken. Mehr dazu, wenn wir nicht mehr über EDGE Mobiltelefonverbindung ins Internet müssen. Nun sind wir wieder in Singkil und wollen übermorgen nach Pulau Weh ganz im Norden von Sumatra zum Tauchen fliegen. Jaaa.

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Surfversuch – wir werden wohl keine coolen Surferdudes mehr

Surfen bedarf wohl auch nicht nur Ausdauer und viel Übung, sondern auch körperliche Fitness und Leidensfähigkeit. Stetig wieder gegen die Wellen paddeln um dann für 10 Sek. auf einer Welle reiten zu können – alle 1-2 Stunden. Die schmeisst einen dann am Ende noch aufs Riff, welches die leidenschaftlich die Haut aufritzt. Aber wir werden es sicher nochmals versuchen. Hier ein paar Bilder.

Jetzt geht es los, nur wie?

na, rauspaddeln. zack, zack.

Die Dinger sind wackelig. Drauf sitzen und auf die richtige Welle warten ist schon ganz schön schwierig.

Aber wenn man die dann endlich mal erwischt, ist es schon ganz schön schnell da oben drauf. Und jetzt nur noch hinstellen. 🙂

Ja, ne coole Sau auf dem Board.

Noch ne coole Sau auf dem Boot - mit dem Hut.

Die Hüte haben übriges St. 50 Cent gekostet. Das Leben in Indonesien als Traveler kann ganz schön günstig sein. Nur Bier ist teuer, da es ja ein muslimisches Land ist. Aber ein Doppelzimmer, oder Hütte oder wie man die Bretterverschläge nennen mag, fängt bei 2,50 EUR an und geht üblicherweise so bis 15 EUR. Meistens zahlen wir um die 10 EUR für die Nacht zu Dritt.

Dazu gibt es dann ein leckeres Abendessen. Das war aber teuer. 1kg Lobster kostet 16 EUR. Puh, aber wir haben seit Wochen kein ganzes Stück Fleisch mehr am Stück bekommen. Da haben wir einen Lobster ausgewählt und Moni und Marie haben sich dem Tier angenommen. Ich war vom Fisch vom Vortrag noch mit einer Magenverstimmung am kämpfen und konnte keinen Fisch mehr sehen. So hatten die beiden mehr davon.

Das liebe Tierchen - die wollen es doch glatt roh essen. HUNGER.

 

Und zum Abend gibt es hier auch noch nette Sonnenuntergänge.

Nur die Sandflöhe und Mücken sorgen dafür, dass man es nicht genießen kann. Bei Sonnenuntergang verschindet man schnellstmöglich unter einem engmaschigen Netz.

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Roller-Abenteuer

Auf unserer kleinen gemeinsamen Reise hier haben wir ein neues Hobby gefunden.Rollerfahren.
Da es hier so sonderbar billig ist,ungefähr 5€ für den Tag ,lohnt es sich die Inseln von Indonesien auf zwei Rädern zu erkunden.
Es gibt mehrere Regeln dabei zu beachten:
-Links fahren (ganz wichtig=)
-Arme und Beine mit ganz hohem Sonnenschutz eincremen
-Immer Augen aufhalten (es könnte gut sein, dass Ziegen,Kinder,Rinder,Hühner,Affen und sonstiges Getier auf die Strasse springt anstatt wegzuspringen)
-Nicht vom Hupen der  Anderen Irritieren lassen
So jetzt steht den kleinen Abenteuern Nichts mehr im Weg =)
Die drei „Pferde“ der 3 Musketiere
 

wie ihr seht- wird hier einer meiner Regeln bestätigt

Aber natürlich verlaufen die Dinge nicht immer so wie man denkt und in manchen Situationen helfen selbst die aufgestellten Regeln nicht mehr weiter .

Besonders wenn man sich verfährt oder in die falsche Strasse abbiegt. Da muss man sich dann auf sein Fahrkönnerischesgeschick =) verlassen. So kam es vor, dass wir 3std. lang durch einen Wald fuhren in dem die „Strassen“ einer MotocrossStrecke sehr nahe kamen.Mit einer richtigen Maschine wäre das bestimmt ein Spass gewesen, aber mit so einem Roller war es nach einiger Zeit ziemlich anstregend.Oder auf einem kleinem Steg, der nicht gerade so stabil aussah, konnte man sich seine Balancefähigkeiten auf dem Roller beweisen.Doch im Großen und Ganzen gibt es hier schöne Strassen ausgebaut und schön kurvig, sodass man sich wünscht auf einem richtigem Motorrad zu sitzen.

ein kleiner Balanceakt

die StandardBrücken unseres Fahrausfluges

Hati Hati- Vorsicht!(indon.-deutsch)

Die Aussichten sind meistens so atemberaubend wunderschön, dass ich mir gut vorstellen kann, dass wir noch ein oder zwei mal ein kleines Abenteuer mit dem Roller erleben werden.

ein sehr idyllischer Ort

grün soweit das Auge reicht

Lake Toba - größter Kratersee der Welt

noch mehr Grün

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Tsunami, Erdbeben und Vulkanausbrüche

In Mitteleuropa sind wird doch recht unbescholten, was Naturkatastrophen betrifft. Hier in Indonesien bzw. Süd-Ost-Asien leben die Menschen mit den Folgen. Bekannt ist sicher der große Tsunami, der 2004 die Gegend verwüstete und allein in der Provinz Aceh 150-200.000 Todesopfer brachte. Bis zu 5km ist die Welle ins Landesinnere geschwappt. Aber das war kein einmaliges Ereignis. 2005 gab es dann schon den nächsten Tsunami, der West-Ache bei Sigkil un den Pulau Banyak zugeschlagen hat. So ein Tsunami kommt üblicherweise mit einem Erdbeben. Die kommen aber hier auch ohne Tsunami, so wie 2009, als ganze Städte zu 90-95% in der Gegend hier zerstört wurden. Bei dem 2005er Erdbeben+Tsunami hat sich die gesamte Region um einen Meter gesenkt. D.h. alle Häuser in Küstennähe, die nicht zerstört wurden, stehen 1m tiefer, und damit oft 1/2 Meter unter Wasser. Entsprechend ist auch die Lebensgrundlage, Plantagen, Landwirtschaft, Geschäfte, Hotels, einfach Alles zerstört. Wenn man dazu noch ein paar Familienmitglieder verliert, ist die Katastrophe echt groß. Gut, dass wir in Mitteleuropa leben.

Hintergrundwissen

Abgesoffenes Haus, nun ein Biotop mit Seerosen.

Selbst 5 x am Tag Allah anzubeten scheint nicht zu helfen. Auch die Moschee ist abgesoffen - dafür haben die 5 neue gebaut. Ob nun kein Tsunami mehr kommt?

Gezeitenabhägiges Haus. Bei Flut steht es unter Wasser.

Die abgesoffenen Häuser dienen dann auch gleich als Müllhalde. Schade, denn damit versauen die sich das ganze Dorf.

Um dann das Grundstück nutzen zu können, wir es aufgefüllt. Auf den Inseln mit Korallenblöcken. Und zack, wieder eine Folge des Tsunamis. Die Riffe werden abgerissen und damit auch der Fischbestand zerstört.

Ich hab das Gefühlt, dass die Aufbauarbeit nicht überall angekommen ist. Viele fehlt es an Bildung, wie man mit den Folgen umgehen sollte und wie man dafür sorgt, dass man seine Lebensgrundlage nicht selber zerstört. Wenn das so in der Welt weitergeht, dann werden in 1-2 Generationen große Teil der Welt recht lebensfeindlich sein.

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